Die griechischen Popularmrchen, d.h. die billigen, kleinen Mrchenhefte, die sich im Bereich der Produktion, Distribution und Rezeption sowie ihrer Inhalte von guten Mrchenausgaben unterscheiden, weisen markante hnlichkeiten mit den popularen Romanen auf. Anhand von sprachlichen Stilmerkmalen (Wechsel von gehobener zur alltglichen Sprache, begrenztes Vokabular, umgangssprachliche Redewendungen, Hufung von Adjektiven und Adverbien, von Diminutiv- und Superlativformen, von Vergleichen, Metaphern und Dialogen) sowie sthetischen Stilisierungen (wie Sentimentalisierung, Moralisierung, Dichotomisierung und Erweiterung der Inhalte) wird der Gattungsdialog zwischen beiden Gattungen aufgezeigt.
Print ISSN: 0014-6242
Volume: 48, 04/2007
Seiten: 60 - 72